„Ich liebe dich.“

Nein, ich habe gestern nicht vergessen, (m)einen Beitrag zu veröffentlichen. Und nein, ich habe die 260 Beiträge, die zur Zeit nicht mehr öffentlich zu sehen/lesen sind, nicht gelöscht – das wäre etwas vom Allerletzten, was ich tun würde.

Aber: Ich habe sie auf den Status „Entwurf“ zurückgesetzt und werde sie im Verlauf des nächsten Jahres alle wieder auf „öffentlich“ stellen – mit Sicherheit und keine Angst:

Alles, was ich über die Wirtschaftsschule KV Winterthur geschrieben habe, wird bald wieder öffentlich sicht- und lesbar sein. Vorhin muss bzw. will ich lediglich ein paar Anpassungen vornehmen, um mich zu schützen – nicht mehr, nicht weniger.

Bei mir läuft nämlich zur Zeit alles rund: beruflich wie privat. Das geniesse ich und möchte mir nichts verbauen. An beiden neuen Stellen gefällt es mir gut, und ich habe mich verliebt. (Es beruht auf Gegenseitigkeit – ja. 💕)

Und an diejenigen, die mich immer nur dann kontaktieren, wenn sie Sensation(en) wittern: Ihr müsst mir nicht schreiben und mich nichts fragen. (Eigentlich meine ich damit nur eine Person, formuliere es aber der Prävention halber mal etwas allgemeiner…) Für alle anderen gilt das eh nicht: Ich bin offen, ehrlich und glücklich.

Aus beruflichen wie privaten Gründen kann ich nicht all meine ursprünglich geplanten Projekte verwirklichen. Doch was sicher ist:

Ich werde weiterhin bloggen – privat wie auch politisch.

Ich werde weiterhin Klavier und Querflöte spielen.

Ich werde weiterhin Gesangsunterricht nehmen und zu Hause üben.

Ich werde weiterhin Songs aufnehmen.

Und ich werde die Aufnahmen weiterhin mit passenden Videos versehen.

Ach ja: Felí ist und bleibt wie ein Bruder für mich. (Nur so, falls jemand gedacht haben könnte, ich hätte mich in ihn und er habe sich in mich verliebt. Nein, so ist es nicht.) Unsere Beziehung bleibt, was sie seit bald 25 Jahren ist: eine wunderbare Freundschaft. – Verliebt habe ich mich in jemand anderen.

Mit dem Blog mache ich wahrscheinlich eine Pause und melde mich spätestens im neuen Jahr wieder. D. h. nein: Morgen findet die Verhandlung auf dem Friedensrichteramt in Winterthur statt und ich werde darüber berichten schonungslos, gnadenlos, Wort für Wort.

Wie ich die Begegnung mit diesem furchtbaren ehemaligen Arbeitgeber aushalten würde, wusste ich noch bis vor Kurzem nicht. Meine Anwältin weiss, dass ich ihn weder grüssen noch anschauen kann und so weit wie möglich von ihm entfernt sitzen muss, um zu verhindern, dass die Konfrontation mit all dem masslosen Unrecht, das er mir angetan hat, zu einem erneuten Krankheitsschub führt.

Bis vor Kurzem hatte ich Angst vor einem dadurch ausgelösten erneuten Krankheitsschub. – Jetzt nicht mehr.

Jetzt nicht mehr. „Ich liebe dich.“ ❤️ (Für P.)

 

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