Von Liebe, Projekten und Satire

Ja, es gibt ihn noch, meinen Blog – und ja, es wird ihn auf jeden Fall weiterhin geben.  Auch wenn sich in meinem Leben 2018 wirklich viel verändert hat. Auch wenn ich daran bin, meine ursprünglichen Projekte und Ideen zu kanalisieren und zusammenzuführen. Auch wenn ich verliebt bin. (Zur Abwechslung mal keine roten Rosen, sondern Rohrstengel vom Café Rohr in Schaffhausen, die ich extrem gerne (!) esse, als Beitragsbild.)

Meine Texte werden sicher wieder kürzer werden; so ähnlich, wie sie zu Beginn des Bloggens waren. Wahrscheinlich werde ich ein paar Texte in der Art eines Liebesgedichts, eines Liebesbriefes oder einer Liebeserklärung schreiben und im Verlauf des neuen Jahres unterschiedliche Texte veröffentlichen, z. B. ironisch-satirische, bei denen ich politische und gesellschaftliche Themen aufgreifen werde und das, was ich an und mit der Wirtschaftsschule KV Winterthur erlebt habe, weiter be- und verarbeiten werde. (Falls die Schule das nicht will, betrachte ich dies als eine Forderung. (Der ich ebenfalls eine Forderung entgegensetzen werde.))

Ich werde die Texte vielleicht allgemeiner halten, es aber sicher nicht versäumen, jedes Mal den Namen oben genannter Schule zu platzieren, damit niemandem entgeht, worauf meine Aussagen letzlich beruhen.

Und ich werde auch das Verhalten auf den a-sozialen (!) Medien mal so richtig schonungs- und gnadenlos unter die Lupe nehmen: Da gibts ja auch allerhand Erhellendes und Erschreckendes festzustellen: Diejenigen, die ihre „Likes“ nach der postenden Person und nicht nach dem Inhalt vergeben… Darunter wiederum diejenigen, die immer alles von ihren engsten Verwandten „liken“, als ob dies eine Pflicht wäre… (Schade nur, dass ich keine Schwestern habe; sonst müsste ich ständig am „Liken“ sein – Ende der Ironie. (Auch einen Bruder hab ich nicht. Dafür Felí. „Mindestens“ wie ein Bruder für mich.))

Dann diejenigen, die nur „liken“, wenn man soeben ein Posting von ihnen „geliket“ hat. Und diejenigen, die prinzipiell nur Postings von Personen, auf die sie – in welchem Lebensbereich auch immer… – nicht neidisch zu sein brauchen, „liken“ (äusserst interessant…!), oder diejenigen, die nur „Friede, Freude, Eierkuchen“-Postings vertragen und mit jeglicher Konfrontation mir ihrer eigenen Vergänglich- und Sterblichkeit komplett überfordert sind.

Dann find ich auch die paar (zum Glück ganz wenigen!), die sich immer nur dann, wenn sie eine Sensation wittern, bei mir melden (und sich sonst einen Sch… interessieren), sowie diejenigen, die bei anderen immer alles psychologisieren müssen, um ganz kräftig und ziemlich ungeschickt von ihren eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken, sehr erheiternd. Da werd ich mal ein bisschen Gesellschaftsstudie betreiben… – kann ja auch ganz spannend sein. (Von Schein- und Ersatzwelten hab ich noch gar nichts gesagt…!!)

Hinzu kommen für mich jetzt natürlich verschiedene Reaktionen auf meine (neue) Partnerschaft: Da erlebt Frau und Mutter ja auch allerhand … Aber hier und jetzt soll es nicht darum gehen; die Satiren spare ich mir für nächstes Jahr auf.

Nächstes Jahr werde ich auch neue Songs einstudieren, aufnehmen und mit passenden Videos versehen, und nächstes Jahr werden meine Website sowie eine dazugehörende (neue) FB-Seite fertig werden: So ziemlich das meiste, was ich bis Ende 2018 fertig haben wollte, wird fertig werden bzw. neu lanciert werden: einfach ein bisschen später: im Verlauf von 2019.

Vorerst bedanke ich mich herzlich bei all denjenigen, die offen, fair und wahrhaftig (!) urteilsfrei auf meine neue Liebe reagiert haben und die sich für mich und mit mir freuen können: Es sind die Menschen, die in meinem Leben (weiterhin) Platz haben, die mir wichtig sind und von denen ich ebenfalls lernen kann, da sie es eben gerade nicht nötig haben, auf andere neidisch zu sein und anderen ihr Glück zu missgönnen.

Langweilig wird es bestimmt nie, langweilig ist es mir auch jetzt nicht: Vorhin hatte ich einen Termin bei meiner Ärztin in Bülach, unter anderem für eine Blutkontrolle, die höchstwahrscheinlich eine Infusion (oder mehrere Infusionen) nach sich ziehen wird, habe Prüfungen korrigiert, Kaffee darüber ausgeschüttet…, Noten eingetragen, Ordnung in meine Schulunterlagen gebracht, Bürokram erledigt und bin einkaufen gegangen, weil ich am Abend kochen werde. P. kommt zu mir, worauf ich mich seeehr freue. ❤️

 

2 Kommentare zu „Von Liebe, Projekten und Satire

  • liebe s., du hast so viel erreicht in diesem jahr, trotz deiner krankheiten und schmerzen! du bist direkt, offen und ehrlich, das schätze ich, nebst vielem anderem, sehr an dir! ich wünsche dir von herzen, dass dein neues glück dir das gibt, was du suchst und brauchst! ich wünsche dir ein wunderschönes neues jahr! dass sich deine schmerzen einigermassen in grenzen halten und dass du all das verwirklichen kannst was du willst! liebe grüsse jeannette

    • Vielen Dank, Jeannette!

      Ja, das war ein unglaubliches Jahr. Nachhaltiger „Imurek“-Therapie-Erfolg, zwei neue Stellen, Songprojekte sowie Konzertauftritt und eine neue (und grosse!) Liebe.

      Ich wünsche dir schon mal frohe Festtage!

      Bis bald und liebe Grüsse!

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