Sieben Fragen

Bevor ich es dann wieder bleiben lasse (bzw. selbstverständlich immer persönlich antworte): noch einmal ein Dank an diejenigen, die mir persönliche Nachrichten auf einzelne Beiträge oder den Blog allgemein schreiben. Auch vergangene Woche habe ich wieder ein paar kurze nette Reaktionen bekommen. Das muss nicht mal eine Nachricht sein, das kann auch einfach ein Herz oder ein anderes Emoji sein. Ich schätze alles & es tut gut.

Im gestrigen Beitrag vergass ich, vielleicht weil ich müde war, noch ein halbes Dutzend Fragen, die ich dem einen der beiden A. W. stellen müsste. Darum hole ich das hier jetzt noch nach, bevor ich ihn dann wirklich verschwinden lasse. Er ist es ja tatsächlich nicht wert, sich länger mit ihm zu beschäftigen.

Fragen müsste ich ihn eigentlich:

* Arbeitest du, um deinen Lebensunterhalt zu verdienen?
* Oder kommt das Geld auf irgendeinem Weg von Papa? (Als ü50!)
* Hast du 25 Jahre gearbeitet?
* Hast du Kinder involviert & engagiert grossgezogen & dich intensiv & extensiv mit ihnen auseinandergesetzt?
* Hast du überhaupt Kinder grossgezogen?
* Hast du eine (schwere) chronische organische Erkrankung?

Seine (wenn denn ehrlichen) Antworten wären: nein, ja, nein, nein, nein, nein.

Meine Antworten sind: ja, nein, ja, ja, ja, ja.

Hmm…
Nur so…
Merkst du ’was?!

🤔 🤔

Genau: Du bist so einer der Letzten, die sich über meinen Blog & damit über mich das Maul verreissen sollten. Du bist so einer der Letzten, die dazu in der Position sind. Aber das merkst du nicht einmal, oder? Du hast zu Fragen 1, 3, 4, 5 & 6 nämlich wenig bis keine Ahnung & darum, ja genau darum, tust du mir so leid.

Man könnte zu obigen Fragen bzw. zur Diskrepanz bei den Antworten ein Buch füllen. Oder man kann es ganz kurz fassen: OMG. Oder: WTF.

Ach ja, ich hätte noch eine siebte Frage an dich: Hast du dich jemals zuvor für Flüchtlinge interessiert & etwas für sie getan?

Wohl eher nicht, oder? Das findest du erst seit diesem Februar ein ganz furchtbar wichtiges Thema. Vorher ist ja auch nie jemand geflüchtet – sorry, hab‘ ich grad ganz vergessen. Aber es freut mich für dich, dass du dich jetzt wenigstens als Held darstellen & dich so toll für Flüchtlinge einsetzen kannst. Echt super. Bitte bringe ihnen einfach keine Rechtschreibung bei. Auch keinen Textaufbau. Also überhaupt keine deutsche Sprache. Die ist nämlich gar nicht dein Ding. Lade sie lieber zu Kartoffeln & Käse ein.

Und weisst du ’was? Ich kann auch die siebte Frage mit „ja“ beantworten. Und zwar mit reinem Herzen & bestem Gewissen.

Aber eben & diesmal „for good“: Ich lass‘ euch jetzt in Ruhe. Ihr seid es wirklich nicht wert, dass ich mich noch mehr mit euch beschäftige oder mich gar aufrege. Machts gut – ich wünsche euch für irgendwann in eurem Leben mal noch den Mut & die Stärke zu Wahrhaftigkeit.

Ihr dürft dann gerne an mich denken.
In eurer Haut möcht‘ ich auf dem Sterbebett nämlich um nichts in der Welt stecken…
(Bronnie Ware lässt (noch einmal) grüssen.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.