Das Reden, das Lachen & die sozialen Kontakte

Gestern Abend waren wir am Street Food Festival in Steckborn am Bodensee. Hingefahren sind wir nicht in erster Linie wegen des Essens, sondern wegen der Live-Musik: Adi endlich wieder live auftreten zu sehen & erleben zu dürfen, war sehr schön. Nach zwei Jahren, in denen das verboten war (was nach dem Wegsperren der alten Menschen & dem Ausbremsen der Kinder & Jugendlichen der drittgrösste Fehler während der sogenannten Pandemie war…), war das (mehr noch & anders als je zuvor) etwas Besonderes & Beglückendes.
Und das Essen aus verschiedenen Ländern genossen wir dann auch: indische Speisen, Crêpe & Früchte. Und Sinalco Savage. 😀

Am Mittag war ich am Fussballspiel von Sohnemann gewesen – und zwar in der Stadt, in der wir wohnen. Er spielt immer noch bei der Mannschaft unseres früheren Wohnorts und ich finde es jeweils „lustig“, wenn die gegnerische Mannschaft eine aus unserem jetzigen Wohnort ist.
T. ist der Captain seiner Mannschaft & zu meiner grossen Überraschung (um ehrlich zu sein) gewannen sie 4:2. Das war natürlich sehr cool.
Ich ass dann noch Pommes am Stand des Fussballclubs, T. nahm einen Hot Dog. Er war stolz auf den Elfmeter, den er versenkt hatte, auf die Torvorlage, die er gegeben hatte, sowie natürlich auf die Gesamtleistung seiner Mannschaft. Der Mann, der den Stand bediente, war sehr nett: sorgfältig, zuvorkommend, besorgt & herzlich.

Danach fuhr T. zurück nach E. & ich fuhr mit N. nach D., um Möbel zu kaufen: einen Schminktisch für sie, dazu passend einen Spiegel & einen Hocker sowie einen kleinen Nachttisch.
Am Donnerstag kauften wir drei günstige Matratzen & drei Decken, damit im schön ausgebauten & hellen Dachgeschoss am Wochenende jeweils Freundinnen & Freunde der Kids übernachten können. Diese wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag auch bereits eingeweiht. 🙂

Am Freitag wurden der Ofen, der überhaupt nicht (mehr) ins neu renovierte Haus passte, der Einbauschrank im EG sowie zwei Türen, die wir nicht brauchen, entfernt & entsorgt. Dafür hatte ich die gleiche soziale Einrichtung wie für den Umzug engagiert. Dort erhalten Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Stelle finden (können), eine Beschäftigung. Da ich das unterstützen möchte, habe ich diese Aufträge eben ihnen gegeben. Vielleicht werde ich auch die regelmässige Reinigung des Hauses ihnen übergeben.

Es ist ein grosses Glück, ein eigenes & grösstenteils neu renoviertes Haus zu haben. Dann noch in einer coolen Stadt an schöner & ruhiger Lage. Langsam aber sicher wird es auch wohnlich: Grad heute Mittag hab‘ ich noch unseren „alten“ Tisch & vier „alte“ Stühle verkaufen können, sodass der neue Tisch, die neuen zum Boden & zum Sofa passenden Stühle & die weiteren neuen Möbel auch wirklich zur Geltung kommen & es geräumiger geworden ist. Ja – langsam aber sicher habe ich, obschon es immer noch viel zu tun gibt, Freude an unserem neuen & eigenen Zuhause.

Heute Nachmittag war ich mit den Kids im Tempodrom, einer Kartrennbahn. Sie sind da immer sehr gut, was ich cool finde. Überhaupt bekomme ich immer wieder Komplimente für die beiden. Das ist für mich als seit über 13 Jahren von einer (schweren) chronischen Erkrankung Betroffene, die ihre Kinder (trotzdem) sehr aktiv, engagiert & involviert grossgezogen hat & grosszieht, jedes Mal besonders berührend.
Eines der schönsten grad vor kurzem sowohl seitens Schule wie auch seitens Anwohnender unseres Stadtteils war: „Ah, die beiden, die sind bekannt für das Reden, das Lachen & die sozialen Kontakte immer & überall.“

💛 💙

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