Like the day on the boat…

Gerne hätte ich vorgestern einen Text geschrieben. Aber der Tag war so schön gewesen, dass ich nicht konnte. Zu schön. Zu schön für einen Text, zu schön für Worte. Dann bin ich jeweils wie blockiert, weil ich weiss, dass ich das, was ich erlebt & empfunden habe, nicht ausdrücken kann. Nie.

Also schrieb ich nichts.

Wir waren der Ostküste entlang in Richtung Norden gefahren. Vom Strand von Muyuni aus fuhren wir mit einem kleinen & einfachen Motorboot am Mnemba Atoll vorbei auf den Indischen Ozean hinaus. Delfine sahen wir nicht nur, sondern  schwammen auch mit ihnen.

Auch wenn ich schon ein paarmal Delfine gesehen hatte: so viele auf einmal noch nie. Und eben: von einem Boot ins Wasser zu springen & mit Delfinen zu schwimmen, war ebenfalls neu für mich. Neu & wunder-, wunderschön.

Später assen wir auf dem Boot frische Ananas, Bananen & Wassermelonen, bevor wir vor dem Atoll noch schnorcheln konnten. Für alles hatten wir genügend Zeit; alles konnten wir geniessen. Ganz nach Sansibars Motto: „pole, pole“ – langsam, langsam. Als wir wieder zurück am Strand von Muyuni waren, kaufte ich einem Einheimischen Cashew-Nüsse ab. Dabei war ich grosszügig. Wie (fast) immer…

Schlimm finde ich Touristen, die möglichst günstige Ferien machen wollen, kein Trinkgeld geben, knauserig & geizig sind, immer auf Schnäppchen aus sind, nur an sich selbst denken & immer etwas zu reklamieren haben. Oft sind es ja die gleichen, deren Blase sich immer nur um sich selbst & ihr eigenes Dauerdrama dreht. Alles andere ist ihnen scheissegal, auch wenn sie das subtil & heuchlerisch zu tarnen wissen.

Eigentlich müssten diese einem noch viel mehr leid tun als diejenigen, von denen sie sich in den Ferien bedienen lassen. Denn sie haben ganz vieles vom Leben nicht verstanden, nicht verinnerlicht, nicht umgesetzt & vor allem nicht gelebt.
Geld auf dem Konto, das davon erzählt, was sie alles nicht gewagt haben, fortwährend von Unsicherheiten getrieben & von Ängsten gesteuert
 & 30, 40 oder 50 Jahre frustrierende Ehe. Eben: sehr, sehr zu bemitleiden!

Am Strand von Matemwe gab ich auch noch einem Jungen ein bisschen Geld. Als wir zurück beim Hotel ankamen, gab ich unserem Fahrer ein gutes Trinkgeld & schenkte ihm drei Schachteln Farbstifte für seine drei Kinder. Ich hatte zu Hause schon gesehen, dass Bälle (wie schon einmal erwähnt) & Farbstifte Geschenke sind, mit denen man den Kindern hier eine grosse Freude machen kann. Also kaufte ich zu Hause für 250 Fr. Farbstifte. Zwei Migros plünderte ich dafür & wir verteilten sie auf sämtliche Koffer. 😅

Und da ich das Glück von vorgestern Nachmittag nicht in Worte fassen kann, lasse ich Chris de Burghs Song „Pure Joy“ das übernehmen. Er hatte den Song nach einem Bootsausflug von Mauritius aus geschrieben. Der Song beschreibt nicht nur das Spielen der Delfine, sondern reflektiert auch den Sinn des Lebens. Die Verknüpfung ist geglückt, finde ich. Überhaupt bewundere ich gutes Songwriting. Vor allem wenn es das in Worte fasst, wozu sie mir fehlen. Was selten der Fall ist… Aber hier schon.

Allzu weit weg von hier ist Mauritius ja nicht. Noch etwas weiter südöstlich im Indischen Ozean… Und auch dorthin möchte ich einmal. 😊

Pure Joy

„We were talking about how all the years go by
people and places and the march of time.
Only memories can take us back there again…
❤️
Like the day on the boat, beneath a clear blue sky
when out of the sea they came to jump and fly.
Now I understand why my friend said:
„Dolphins make us cry.“
❤️
‚Cos this was pure joy the way they laughed and played,
skipping and a-dancing through the ocean waves.
It was pure joy for all to see –
so why can’t we more often feel that joy of living?
❤️
And we were talking about how in the days gone by
we would believe that all our dreams could fly.
But they fade away like sunsets out of the sky.
❤️
And I was there in a garden where the children play,
hearing them singing on a summer’s day –
made me realise how soon we lose that innocence inside.
❤️
‚Cos this was pure joy the way they laughed and played,
skipping and a-dancing on that sunny day.
It was pure joy for all to see –
so why can’t we more often feel that joy of living?
❤️
So why can’t we more often feel that joy of living?
Sheer joy of living.
That joy of living.
❤️
‚Cos it was pure joy (the joy of living).
Pure joy (the joy of living).
It was pure joy (the joy of living).
Pure joy, that joy of living.“
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☀️
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❤️
❤️
❤️

❤️

❤️
❤️
❤️
❤️

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