Frühlingsferienflash 12 – Talent

Es gibt Leute in diesem Land, die tatsächlich nicht mitbekommen haben, dass die Schweiz den ESC gewonnen hat bzw. dass Nemo ihn gewonnen hat. Die nichts über Nemo wissen & „The Code“ nicht kennen, geschweige denn verstehen. Die nicht mitbekommen haben, dass ganz, ganz viele andere Menschen aus aller Welt Nemo feiern.

Hmm… 🤔

Seid ihr wieder mal viel zu fest mit euch selbst beschäftigt, als dass ihr irgendetwas von der Sensation hättet aufschnappen können…?!

Seid ihr wieder mal viel zu fest von eurer (zutiefst unehrlichen) Selbstdarstellung eingenommen, als dass ihr euch dafür interessieren könntet…?!

Seid ihr auf ewig so gefangen in euren ein- & festgefahrenen Systemen bzw. eurer arroganten Blase, die aus lauter Minderwertigkeitskomplexen besteht, als dass ihr euch öffnen könntet für einen Menschen, den ihr nicht kennt & der nicht zu eurem erstickend kleinen Kreis gehört…?!

Das seid ihr zwar eh immer. 🤷🏻‍♀️

Darum sind wir ja auch „worlds apart“.

Worlds apart.

Zwischen „hochempathisch“ & „narzisstisch“ liegen Welten.

Welten.

Wie viele Male ich seit letztem Samstagabend für Nemo geweint habe, weil Nemo den Sieg wie kein(e) andere(r) verdient hat & weil ich von Anfang an gespürt habe, dass da ein vollkommen reines Herz vollkommen ehrlich für Musik, Liebe & Frieden schlägt, hab‘ ich nicht gezählt. Aber es hat mich zutiefst berührt. Jedes Mal, wenn ich mir etwas angesehen & angehört habe.

Nicht nur, aber auch, weil ich halt auch dieses vorgetäuschte & vorgeheuchelte Getue um Frieden, das einzig der Selbstdefinition dient, kenne. Und dieses noch auffälligere Getue um Harmonie. Letzteres ist so ungefähr das Künstlichste & Toxischste, was es überhaupt gibt – sei es in Partnerschaften, sei es in den Beziehungen zu den eigenen Kindern.

„Irgendwann implodiert das alles“, meinte meine Arbeitskollegin & Freundin Monika.
Zu recht.
Wo es nie explodiert, implodiert es irgendwann & irgendwie.
Und zwar heftig.

Ungesünder geht eigentlich kaum noch…

Also, längst nicht nur, aber auch darum berühren Menschen wie Nemo mich zutiefst.
Alle Menschen, deren Seele so rein & so brutal ehrlich ist, berühren mich.
Alle ergreifenden Situationen berühren mich.

Und Nemos Auftritt war ergreifend. Nemos Sieg war ergreifend. Nemos Geschichte ist ergreifend. Die Lyrics sind ergreifend. Die Komposition ist ergreifend. Der Zusammenhalt mit Schwester Ella ist ergreifend.

Ella (22) ist übrigens eine aussergewöhnlich talentierte & erfolgreiche Fotografin, die regelmässig in Los Angeles & New York Aufträge hat & deren Gestaltungen von riesigen Plakaten beispielsweise in Paris zu betrachten sind. Wer sich dafür interessiert, kann ja mal auf Insta (wo sie eine sehr beachtliche Anzahl Follower hat) ihre mega coolen Fotos, die sich vom Einheitsbrei so klar, so bunt & so erfrischend abheben, anschauen.

(Man merkt sogleich: total anders als  diese selbsternannten Möchtegern-Künstlerinnen…)

Mich hat sie jedenfalls sofort interessiert.
Und ich habe sofort über sie recherchiert.
Wahnsinnstalente, beide.
Ella & Nemo.

Ich wünsche den beiden alles Glück dieser Welt.
🍀 💞 🍀

Talent hat auch Taieb, der heute am Jiu-Jitsu-Turnier in meiner alten Heimat 😅 Wallisellen seine erste Goldmedaille gewonnen hat. 🥇
Dies nach nur sieben Monaten Training in dem Sport.
Und mit einem Gegner in der Gruppe, der bereits den blauen Gurt hat.

Happy & proud.

😊

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