
„Your mother is a gem“,
sagte ein Trainingskollege
von der Phuket Grappling Academy
zu Taieb.
Und Taieb erzählte es mir später weiter.
ich fand
die Aussage
süss
und
fühlte mich
als Person
erkannt.
Innere Schönheit,
äussere Schönheit;
das eine
schliesst
das andere
nicht
aus,
beides
kann
vereint
auftreten.
Oder
einzeln,
getrennt:
nur äussere
oder
nur innere
Schönheit.
Ich weiss jeweils nicht,
ob ich
mich ärgern
oder
lachen
soll,
wenn wieder mal
jemand
irgendwo
kommentiert:
„Auf die inneren Werte kommt es an.“
Als ob
eben
das eine
das andere
ausschliessen
würde.
Als ob
ein schöner Mensch
nicht
auch
gleichzeitig
ein guter Mensch
sein
könne…!
🙈
Ehrlich gesagt hab‘ ich den Eindruck,
dass
dieser Spruch
häufig
von unzufriedenen
und
neidischen
nicht grad schönen
Leuten
stammt…
🤷🏻♀️
Ist aber ein bisschen billig.
Und einfach durchschaubar.
Leere Floskeln…
Noch schlimmer
ist
allerdings
die Kombination
weder
innere
noch
äussere
Schönheit.
Gibts imfall.
Macht (fast) krank,
wenn so eine vor dir steht
– ich sags aus Erfahrung.
Die Vibes sind teuflisch.
Trotzdem
versinken
die Hexe
und
die Psychopathin
im
grossen
tiefen
schwarzen
Schattenloch,
das
die
hellen
funkelnden,
ewigen
Lichtstrahlen
der Frau
mit dem schönen Gesicht
und
der schönen Seele
erzeugt.
Auch wenn es
nach aussen hin
bisweilen
anders
aussehen mag,
gewinnt sie.
Immer.
Bedingungslos.
–
Nächstes Mal
in Chalong
treffe ich
Taiebs Kollegen
mit dem guten Gespür für Charakter(e
vielleicht auch
und
kann
mich
noch
bei ihm
bedanken.
–
Jetzt sitzen wir
im Flugzeug
von Abu Dhabi
nach Zürich-Klote
und
schmieden
bereits
weitere Reisepläne.
Da ich noch so viel anderes mache,
komme ich nicht dazu,
ausführliche Reiseberichte
zu verfassen.
Darum
wiederum
stichwortartig
wie
in den beiden Beiträgen
von
Weihnachten
und
Neujahr.
Vielleicht
ändert
das
sich
auch
bald wieder;
ich bin
selbst
grad
am Herausfinden,
worin
ich
wie viel Zeit
investieren
möchte…
🤷🏻♀️
Nun gut:
* diesmal im „Phuket Paradiso“ gewohnt,
etwas ruhiger als bei Tin Tin,
hübsches Haus
doppelstöckige Loft,
neugierige dreifarbige Katze,
Mineralwasser und Kaffee,
nahe beim Strand,
schräg gegenüber vom „Agli Amici“,
wo es die besten Bruschette gibt 😋
-> bin grundsätzlich für einheimisches Essen, aber Taieb möchte nicht so viel Frittiertes essen… 😅
* gemütliche späte Frühstücke
(nach Taiebs Morgentraining)
im „Bite“
-> Fried Bananas
-> Honey Toast
-> Açai Bowl (BJJ 😄)
-> Avocado Toast
-> Thai Spring Rolls
u. a.
* regelmässige morgendliche Besuche in der Phuket Grappling Academy,
-> Videos gemacht
-> Cappuccino genossen
-> athletische Männer bewundert 😁
* wunderschöner Tagesausflug zur James Bond Island sowie fünf oder sechs weiteren kleinen Inseln
-> Kanu fahren (lassen): Hong Island
-> Lunch in den Tempeln von Panyee Island, auch Vegi Buffet
-> Spaziergang auf Sandbank
-> zum ersten Mal (!) Quad gefahren auf Palm Beach
-> Stalaktiten und Stalagmiten
-> Höhlen durch Erosion entstanden
* vielfältiger und abwechslungsreicher Halbtagesausflug
-> Viewpoint Karon Beach und Kata Beach
-> Tiger Park
(Wir gingen da nicht mit, da wir das auf keinen Fall unterstützen…)
-> Elephant Trekking
(ebenfalls nicht zu unterstützen,
was und erst dort richtig bewusst wurde…)
-> Big Buddha
(zum zweiten Mal,
beeindruckende Weitsicht)
-> Chalong Temple
(sehr schön und sehr eindrücklich)
-> Cashew Nut Factory
(yummy…)
-> Honey Bee Farm
(wunderbare Blüten- und Farbenpracht)
-> Night Market
(Wer mag, kann grillierte Hühnerfüsse essen… 😧
ich hielt mich lieber an die drei Sorten vegetarischer Frühlingsrollen… 😋
Taieb machte ein Bagger-Bonbons-Spiel. 😀)
* Halbtagesausflug nach Phuket Old Town
(zum zweiten Mal,
verschiedene thailändische Produkte gekauft, als Geschenke oder für uns selbst,
ein anderes Café als letztes Mal besucht („ChAir“)
* fast jeden Tag im „Mango-Lädelchen“ beim Chalong Circle Mango Sticky Rice gekauft
-> auch den natürlich blau und den natürlich grün gefärbten
* fast jeden Abend
(während Taiebs Abendtraining)
ins „Avana Spa“
-> Fussreflexzonenmassage
-> einmal auch Thai Massage
-> letztere tat, obschon ich „soft“ gesagt hatte, zwischendurch etwas weh…
* Hello-Kitty-Tuktuk 😂
* Live-Music in den Bars
* täglich zum 7/Eleven, Taiebs Lieblingsgeschäft
* letzter Abend auf dem Rooftop vom „Lhong Bay Café“ an der Chalong Bay
-> frittiertes Tofu
-> Earth Macha
-> wunderschöne Stimmung
(Abenddämmerung, Mond, Sterne, Boote, Inseln…)
Und vieles mehr…!
–
A propos „soft“ bei der Thai Massage:
ich hätte ihr natürlich sagen können,
dass es für mich aus gesundheitlichen Gründen besonders wichtig sei, dass sie es eben wirklich „soft“ machen würde.
Vielleicht hätte ich es sagen sollen.
Denn auch wenn die Erkrankung bei weitem nicht mehr so aktiv ist wie noch vor ein paar Jahren, so hab‘ ich sie doch immer noch, hab‘ ich sie für immer und spür‘ ich das auch.
But somehow, I chose not to.
ich könnte ein Riesentheater wegen der Sonne machen, denn sie könnte einen Krankheitsschub auslösen.
I choose not to.
Always.
ich könnte ein Geschiss um die Ernährung machen.
I choose not to.
ich könnte mich jedes Mal über die viel zu stark eingestellten Klimaanlagen aufregen;
diese tun mir nämlich überhaupt nicht gut.
(SLE ist eine Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis, die so gut wie alles im Körper betreffen kann, was sie zu einer überaus komplexen und schweren Erkrankung macht.)
Even here, I choose not to.
ich könnte ein Aufheben bei Mittel- und Langstreckenflügen machen, da bei meiner Erkrankung die Thrombose- wie Embolie-Gefahr eh schon erhöht ist.
I choose not to.
And instead love, love, love travelling.
ich könnte jedes Mal meine Erkrankung erwähnen.
I choose not to – almost never.
Usw.
Usf.
Irgendwie musste das jetzt doch (wieder) mal gesagt sein.
Weil ich es halt öfters mitbekomme,
wie andere etwas medizinisch-objektiv gesehen deutlich weniger Gravierendes immer und immer und immer wieder erwähnen („müssen“)…
Und das
entweder
selbst
nicht
merken
oder
es
komplett verdreht
darstellen…
Wie auch immer:
Mir tut das,
wenn es sich
zum hundertsten Mal
wiederholt,
nicht gut.
Und ich habe eeendliiich gelernt,
nicht mehr
alles
zuzulassen,
abzunicken,
mitzumachen,
zu glauben,
zu akzeptieren
und
zu tolerieren.
ich habe eeendliiich gelernt,
für mich selbst einzustehen.
Nicht
immer
und
überall
ja
zu sagen.
Mich
nicht
ständig
anzupassen.
Meine grosse Errungenschaft
von 2025.
Die
ich
2026
leben
möchte.
Und zwar
so richtig.
Sonnige Grüsse ☀️
von
über den Wolken… ⛅️