Weltumrundung – 1

Meine Weltumrundung startete am Morgen des Freitags, 15. Mai. Und ja, der Reiseplan hat sich etwas geändert, da Taieb entschieden hat, nach den Brasileiros in Rio de Janeiro doch nicht in Jundiaí zu trainieren, da der Besitzer des Trainingscenters den Ruf leider ruiniert hat (wodurch, könnt ihr euch selber überlegen…), sondern wieder nach Chalong (Phuket) zu gehen. Flexibel wie ich bin 😅, entschloss ich mich in dem Fall zu einer Weltumrundung: Nordamerika (Texas, Oklahoma und Colorado), Mexiko, Guatemala, Costa Rica, Brasilien, Peru, Japan, Thailand, Malaysia und Singapur
-> zehn Länder, acht davon neu für mich, in fast drei Monaten…

(Argentinien und Chile ein anderes Mal
-> Jahreszeit ist nicht ideal,
Winter auf der Südhalbkugel…)

Ich war total gehypet und freute mich extrem
– und bis jetzt läuft es auch wie gewünscht.
Da ich intensiv reise und nebenbei auch noch ein Video pro Tag produziere, kann ich nie und nimmer alles aufschreiben, sondern halte im Blog einfach das Wichtigste fest – ehrlich gesagt wohl eher für mich selbst (um mich später wieder an vieles drum herum erinnern zu können) und für Lesende, deren grösstes und liebstes Hobby ebenfalls das Reisen ist.
Für alle anderen, vermute ich, sind solche Reiseberichte weniger spannend, aber es wird wieder anders, wenn ich zurück bin und meine neue Klasse, auf die ich mich freue, übernehme.

Also:

(Zwölf Tage) Austin, Texas:

* erste Nacht im Hilton Airport Hotel 😇
-> riesige Lobby
-> Glück mit Lift (Glas!)
-> gut geschlafen
* erstes (spätes) Frühstück in der „85°C Bakery/Café“, es war heiss, uff!
-> wunderbares Gefühl von Abenteuer, Freiheit und Dankbarkeit
-> spezielle und leckere Gebäcke, Fancy Teas und Fancy Coffees, zum Beispiel „Boroh“ kennengelernt und Lavender Milk Tea getrunken 😋
* erstes Abendessen im „Olive Garden“ grad um die Ecke vom Hotel: gibt sich italienisch, ist aber ganz klar amerikanisch-„italienisch“ 😉
-> riesige Portionen, Caesar Salad und Minestrone à discrétion zu den Hauptgängen, geschmacklich in Ordnung bis gut, aber nicht mehr
* zwölf Tage mit Taieb im Holiday Inn Express am Pecan Boulevard
* Frühstücken mit Taieb
-> Bagels mit Cream Cheese und Peanut Butter, Cinnamon Rolls, Porridge, Blueberry- und Vanillequarks (Proteine! 😜) und Coffee à discrétion 😊
* tiefe, gute Gespräche…
* Kingsway Jiu Jitsu
* Enchiladas, Fajitas und Quesadillas beim „Mexican Grill“ gegenüber von Kingsway,
mit Taieb und Stan, einem Kollegen aus der Schweiz von Taieb, der für drei Monate in Austin trainiert
* alkoholfreie Frucht-Mojitos bei „TsaoCaa“
-> erfrischend und fein
-> hausgemachte Macarons: sehen schön aus, schmecken aber vor allem einfach süss und eben auch zu süss
* dreimal zu Downtown gefahren
* beste Guacamole, hausgemachte Chips und beste Tacos im „Veracruz“ 😋 😊 😋
* Fledermäuse!!!
-> ca. eine Million…!
-> craaazyyy zum Zusehen nach Sonnenuntergang…!!!
-> auch sonst eindrückliche Skyline, schöne Abendstimmung
-> spezielle Velos in leuchtenden Neonfarben über die Brücke fahren gesehen 😀
* am ersten Nachmittag dort (Downtown): kleine Kundgebung an die vorbeifahrenden Autos für Gaza und gegen den Krieg der USA FÜR IsraHELL (äh Israel)
-> viel Zuhupen, Zustimmen und Zurufen
-> war schön zu sehen, hat mich berührt
-> The people are not the government!
* Barton Springs: wunderschön!
-> dort mit zwei jungen Palästinensern geredet
(auf meine Kette angesprochen worden…)
-> schöne Begegnung
(„Thanks for your support.“ ☺️)
* einmal (mit Taieb zusammen) ein Uber-Fahrer, der aus Palästina stammt
-> guter Austausch
* einmal ein Uber-Fahrer aus der damaligen Sowjetunion
-> interessantes Gespräch
* schöne Blumen in verschiedenen Farben
* Vögel, die bei uns nicht vorkommen
* Squirrels immer auf dem Weg vom Hotel zu Kingsway und zurück 😀
* Songaufnahme von „Put on your white sombrero“
* Jeans und drei T-shirts gekauft
(hellblau, hellgelb, rosa)
* am Abend ein paarmal indisch gegessen, grad um die Ecke sozusagen, entweder dort oder auf dem Bänkchen vor unserem Hotel mit Taieb, frisch zubereitet, neue Speisen wie zum Beispiel Dhokla oder mit Paneer gefüllte Teigtaschen kennengelernt
* dabei die Abendstimmung genossen und den Sternenhimmel bestaunt, mit der App die Sternenbilder und Planeten bestimmen lassen
* ein paarmal zusammen im Walmart eingekauft, zum Beispiel Cookies (Peanut Butter Chocolate Chips / White Chocolate Macadamia), Proteindrinks, Kosmetikartikel…
* zweimal im Nail Studio grad um die Ecke insgesamt drei Shellacnägel reparieren lassen (in den Farben der Flagge von Palästina)
* Wäsche gewaschen im Hotel mit Quarter-Dollars

 

Dallas, Texas:

* Downtown ist cool! 😎
* freundlicher „Guard“, der mich ansprach und mir über die Geschichte des noblen und berühmten Hotels „The Adolphus“ (1912 erbaut) erzählte, was spannend war.
* Cobb Salad und Watermelon Drink (Palästina… 💚) im „Cowboy Chow“
* beeindruckende Abend- und Nachtstimmung
* spätes und gemütliches Frühstück draussen bei „The Exchange“ (Blueberry Muffin und Cappuccino mit Lavendelsirup)
* den Wasserspielen zugeschaut
* eine Passantin meinte zu mir: „I like your bag!“
(die hellgelbe vom Phuket Airport) ☺️

 

(Ausserhalb von) Oklahoma City, Oklahoma:

* wegen Song aus der Gymnasiumzeit („Oklahoma when the wind blows,
sweeping down the plains
and the waving wheat
can sure smell sweet…“)
dorthin gefahren und auch wirklich Weizenfelder und endlose Ebenen gesehen
😮
* wunderschöner Abendhimmel
-> sooo weit und extrem eindrücklich
-> Oklahoma ist bekannt dafür.
* übernachtet in Econo Lodge
-> Roadtrip-Feeling, Route 66, Erinnerungen, als ich sie fuhr vor über 20 Jahren…!
-> freundliche Angestellte („Let me guess your favourite colour!“ (violetter Koffer und rosa-violettes Oberteil… 😇)), super Preis-Leistungsverhältnis, sogar ein einfaches Frühstück ist inbegriffen und wir genossen Toast mit Butter und Blueberry Jam
-> gemütlich 😊
* zudem beide Male zuvorkommende und hilfsbereite Uber-Fahrer
-> will sooo be back 😇
-> hab‘ entschieden, die Route 66 nochmals gesamthaft zu fahren, wahrscheinlich im Sommer 2027
-> Cobb Salad über Uber Eats bestellt und unter dem Nachthimmel genossen, dahinter die Wiese zwischen den beiden Motels

 

Amarillo, Texas:

* nochmals Econo Lodge (weil wir so begeistert waren…), wieder sehr zufrieden, gleiches Frühstück gegessen 😀
* so eine Art Texas-Shop mit hübschen Andenken und Geschenken nebenan
-> sehr geeignet um ein bisschen zu shoppen, aber wer drei Monate mit einem einzigen (violetten! 😁) Koffer unterwegs ist, kann nicht wirklich viel kaufen… 😅
-> alkoholfreie Bloody Mary getrunken,
Pecan-Log für die weitere Reise sowie, da es sowohl in Oklahoma wie auch im Amarillo echt windig war, zwei Haarklammern gekauft, freundliche junge Dame an der Kasse
* wieder Cobb Salad bestellt und draussen genossen
* schöne Abendstimmung
* Sternenhimmel bestaunt, Jupiter und Venus gesehen
* wie erwähnt windig
-> typisch sowohl für Oklahoma wie auch für Amarillo
* wegen Song „Amarillo“ dorthin gefahren,
hat mir gefallen, hab‘ es miterlebt und mitgefühlt („Is this the way to Amarillo…?“ / „And sweet Marie who waits for me…“)

Denver, Colorado:

* Downtown ist super cool! 😎
* viele Blumen und weitere Pflanzen
-> sehr schön, sehr wohltuend!
* Fussgängerzone mit vielen Möglichkeiten sich zu setzen
* Cobb Salad im Earls, Dessert (Schokoladegugelhopf mit Vanille-Eis und Erdbeeren) geschenkt bekommen 🙃
* vom Hotelzimmer aus auf die Rocky Mountains gesehen…! 😮
* am anderen Morgen Kaffee Crème geschenkt bekommen in einer Bar, wo ich wegen des Hagelsturms, der echt eindrücklich war, hingeflohen war…!
-> charmanter Kellner, der fand „oh, it‘s just a coffee“, voll nett! 🤩
* Uber-Fahrt zum Flughafen, Stau wegen Hagel…, Check-in und Kofferaufgabe total smooth, sogar vorzeitig am Gate
-> vegetarischer Burrito! 😋
-> Flugverspätung: Sie mussten noch einen Piloten suchen!!!
😂 😅 😂
* Lemonade Butterfly Tea, zitronengelb und violett, mit Bubbles: mein erster Bubble Tea!
-> gewählt wegen meiner Lieblingsfarbe Violett und wegen dem Namen Butterfly;
der Schmetterling ist das Symbol für die Autoimmunerkrankung, die ich habe… 🦋
-> wegen ihr bzw. wegen dem Unwissen und Unverständnis etlicher Leute begann ich vor bald zehn Jahren mit diesem Blog
-> Es gab immer wieder extrem herausfordernde Zeiten – mild ausgedrückt!
-> Jetzt geht es mir gut; die Erkrankung wird mit dem Alter besser. 😅
-> Aber weg geht sie nicht.
-> Dass ich darüber rede oder mir was anmerken lasse, kommt (äusserst) selten vor.
-> Was ich gar nicht mag, sind Leute, die aus harmlosen „Bobolis“ ein (Riesen)geschiss machen oder, noch schlimmer, Krankheit(en) oder Verletzung(en) vortäuschen oder künstlich aggravieren oder die jedes Mal, wenn ich sie treffe, eine eigene Kranheit erwähnen müssen, währenddem ich so gut wie nie was sage…!
-> ich bin extrem unkompliziert, spontan, offen, anpassungsfähig, flexibel und bescheidenauch mit der in der Fachliteratur als schwere und mitunter als die komplexeste aller Krankheiten bezeichneten Krankheit.
-> Ja, das geht.
-> Und ich bin stolz darauf. ☺️

(Kurzer Exkurs war nötig.)

Houston, Texas:

* eher spät angekommen
(Flug von Denver)
-> Flughafen hat mir gefallen.
-> darum nicht mehr viel gemacht und gesehen, ausser natürlich auf der Uber-Fahrt zum „Sleep Inn“ und am folgenden Morgen nochmals auf der Uber-Fahrt zur Busstation (Bus nach Monterrey, Mexiko 🇲🇽)
-> so quasi durch Downtown gefahren
-> eindrucksvoll
-> etwas gestresst, da knapp dran (wie öfters… 🙈), aber Bus fuhr auch etwas zu spät ab und die Aufregung war umsonst gewesen… 🙃

Und jetzt bin ich bereits in Mexiko.
Taieb ist in Austin geblieben, wo er weitertrainiert.
Gewisse Etappen der Weltumrundung mach‘ ich „alleine“ (wobei ich eben nie lange alleine bin…, ist bei mir meistens so, und im Ausland sogar noch verstärkt…); gewisse Etappen hab‘ ich Begleitung.
Aber das bleibt privat.
Wir wollen das so.
(Aus „Fehlern“ gelernt, beide
– wobei es ja eigentlich keine Fehler waren,
sondern eine grosse Offenheit,
mit der viele nicht umgehen können.

Sonnige Grüsse aus Monterrey! ☀️

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert