Weltumrundung – Guatemala

Schon kurz nach dem Passieren der Grenze im Minivan wusste ich, dass Guatemala mir gefallen würde. Diese Weite, dieses Grün… – atemberaubend. Aus einem kleinen Land kommend, kann ich mich daran jeweils fast nicht sattsehen.

Auch dieser Beitrag wieder eher stichwortartig, da ich es vor allem für mich selbst mache und schon so kaum noch nachkomme…!
Voll crazy, was wir schon alles gesehen, erlebt und unternommen haben… – und das nach erst einem Monat und … Tagen!
Bin sooo gespannt, was noch alles kommen wird… – offen, spontan und flexibel.

In León,
Nicaragua,
sah
ich
folgende Weisheit
an einer Hauswand:

„A good traveller
doesn’t make
plans
and
is not intent on
arriving.“

OMG
– das ist sooo wahr
und
sooo perfekt zusammengefasst,
dass
es nichts mehr anzufügen gibt.

Also, Guatemala…

Flores (zwei Nächte):

* wunderhübsches Städtchen auf einer kleinen Insel im Lago Petén Itza, über eine Art Damm mit dem Festland verbunden, beim Hin- und Herfahren zweimal je eine Wasserschildkröte gesehen… ☺️ 😍
* Häuser in so vielen verschiedenen Farben…
* bunt, bunt, bunt
* in der Casa Maya Itza logiert, farbiges, kreativ gestaltetes Haus mit einer Terrasse, von der aus der Ausblick über den See wunderschön ist
* hilfsbereite Gastgeberin, Ausflug in den Tikal Natuonalpark und Dschungel sowie Maya-Ausgrabungsstätte organisiert, Wäsche zu einem mega fairen Preis waschen und trocknen lassen (war nötig…! 😅), köstliches Frühstück (Pancakes, Plátanos fritos mit verschiedenen Früchten, Ahornsirup und einer Art tiefroter Konfitüre…), am zweiten Morgen Instant-Kaffee in der Thermosflasche mitgenommen, da früh (!) am Morgen Weiterfahrt nach Antigua Guatemala
* Ausflug in den Tikal Nationalpark und Dschungel sowie Maya-Ausgrabungsstätte einzigartiges Erlebnis!
-> kleine Gruppe
-> beim Eingang Frappuccino genommen
-> Wie schon in Palenque, Mexiko, hab‘ ich den Dschungel geliebt
-> riesige Bäume, gigantische Blätter, viele weitere Pflanzen gesehen, darunter zum Beispiel den Baum Ceiba oder La Ceiba (Kapokbaum), der für die Maya heilig war, Tiere wie zum Beispiel „Mantled Howler Monkeys“
(Brüllaffen) und „White-nosed Coati“ (Nasenbären) beobachtet und fotografiert… ☺️ 😍
-> auf zwei der beeindruckenden Maya-Tenpel gestiegen, atemberaubende Aussicht, unbeschreibbar weit und grün…
-> Tempelspitzen bisweilen etwas im Nebel, mystisch… und unvergesslich, auch froh darüber, gewisse Höhenangst überwunden zu haben… 💗
* am ersten Abend einfach, aber fein gegessen (Quesadillas) fast beim Bus-Parkplatz nach dem „Damm“, etwas lärmiger, aber trotzdem schön und mit Blick aufs Wasser, Tiki (gelbes, süsses, kohlensäurehaltiges Getränk) ausprobiert, das Eindunkeln miterlebt, die glitzernden Lichter angeschaut
* am zweiten Abend etwas gediegener und direkt am See, nahe bei unserem Guest House, Gericht mit einem Pilz, den es anscheinend nur in Guatemala gibt, ausprobiert – und überlebt…! 😅 😜
-> freundlicher Kellner, der erklären kam, welche Gerichte vegetarisch möglich sind, und bei dem ich mich beim Hinausgehen noch besonders bedankte
-> auch freundliche Kellnerin, die mir die in Austin gekaufte Sonnenbrille brachte, die ich (wieder mal… 😮) liegen gelassen hatte
-> Vögel beobachtet, Touristenboot mit farbigen Lämpchen „verfolgt“, Autos transportierende Mini-Fähren vorbeifahren sehen
* ein paarmal ein bisschen im Städtchen herumspaziert, auch oben beim Platz, wo Einheimische Fussball spielten, und der Kirche, zuerst an Griechenland gedacht, weil einige Häuser blau und weiss gestrichen sind 😊

 

Antigua Guatemala (zwei Nächte):

* wunderschöne Stadt!
-> Kolonialbauten in verschiedenen Farben
(Mir gefällt die koloniale Architektur,
aber ich verabscheue den Kolonialismus,
allem voran den illegalen und äusserst brutalen Apartheid-Siedlerkolonialismus, den IsraHELL seit 78 Jahren betreibt…!!! 🤮 😱 🤮)
* Parque Central de Antigua
-> viele Einheimische, die dort den Sonntagnachmittag und -abend verbrachten
-> Verkäufer und Verkäuferinnen
-> spielende Kinder
-> Brunnen in der Mitte
-> Ballone mit farbigen Lämpchen wie ich sie von Marokko oder Griechenland her kenne, so wie Pfeile, die farbig leuchten, wenn man sie in die Höhe schiesst, wie ich sie in Marrakesch immer wieder gesehen habe, Strassenmusiker, zum Beispiel junger Mann mit Gitarre auf dem Bänkchen vis-à-vis von uns, Frauen, die etwas Selbergemachtes zum Essen anbieten
* violetten Bubble Tea in einem Café gleich neben dem Park gekauft und dann eben auf dem Bänkchen getrunken
* Frühstück im „Café Guatemala“:
sehr zu empfehlen!
-> freundliches Personal
-> super guatemaltekischen Kaffee 😋
-> verschiedene Sorten zum Kaufen
-> Avocado-Toast mit Rührei gegessen und ans „Bite“ in Chalong gedacht (See you soon…! 😇)
-> Gäste bekommen jeweils das Fähnchen ihres Landes auf den Tisch: schöne Idee! 💗
* später im „La Rosita“ noch einen Iced Coffee und eine Horchata getrunken sowie Nachos mit Pico de Gallo und Guacamole gegessen 😋, dabei ein bisschen die Reise weiterorganisiert, das heisst wie immer nur das Allernötigste und Allerwichtigste, nämlich den Flug von San Cosé, Costa Rica, über Houston zurück nach Austin, Texas, sowie den Flug von Rio de Janeiro, Brasilien, nach Cusco, Peru 😀
* Convento de San Agustín besucht, interessante Ausstellung, drinnen wie draussen
*Catedral de San José von aussen angeschaut und die barocke Architektur bestaunt
* Convento de Santa Clara ebenfalls von aussen angeschaut
* Arco de Santa Catalina betrachtet, fotografiert und unten durch spaziert, viele Menschen, Einheimische wie Touristen und Touristinnen, schöne Geschäfte, Vinotheken, Restaurants etc.
* La Merced: eindrucksvolle, majestätische Kirche im guatemaltekischen / kolonialen Barock, am Abend dort, lebendige Stimmung, bei einem der Strassenverkäufer noch ein leckeres Abendessen gekauft: vegetarisch gefüllte, frittierte längliche Teigrollen mit Weisskohl und Sauce und süssliche frittierte Teigkugeln (das heisst nicht wirklich Kugeln, sondern so wie unförmige „Kugeln“)
* mitten in der Nacht aufgestanden 😅 und vor 3.30 Uhr vom Minivan-Driver abgeholt worden für die Weiterfahrt nach Honduras 🇭🇳

Pazifische Grüsse aus Jacó, Costa Rica 🇨🇷

Yes, I did it.
The Panamericana.
All the way
from Texas
to Costa Rica
overland.

Sooo happy
and
sooo grateful.

And
thank you
from the bottom of my heart
to the five people
who are doing
parts of that great adventure
with me.

UNkompliziert
ist
das Schlüsselwort.

UNkompliziert.
Offen.
Spontan.
Improvisierend.
Flexibel.
UNverplant.

Nicht nur
das Reisen
wird
so
zu
Kunst.
Alles im Leben
ist
so
viel, viel tiefer,
viel, viel intensiver
und
vor allem
souveräner.
Die Dauervorbereiteten
verpassen
so vieles…

In dem Sinn:
Happy travelling!
☀️

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